Darmklinik Exter

TAGESKLINIK FÜR INTEGRATIVE MEDIZIN
 

Behandlungsmethoden Inkontinenz

Differenzierte Therapie der Stuhlinkontinenz und Schließmuskelschwäche

Bei 70 bis 80 % der Betroffenen lassen sich mit konservativen, also nicht operativen Therapiemethoden wie Schließmuskeltraining, Beckenbodentraining, aktive Stimulationsbehandlung der Schließmuskeln oder Stuhlregulierung ausreichende Behandlungsresultate erzielen.

Ziel der konservativen Therapie mit Physiotherapie, Biofeedback und Elektrostimulation ist die Kräftigung und verbesserte Koordination des Beckenbodens und der Schließmuskeln.

Aus anatomischen Gründen ist es möglich, alle wichtigen Strukturen des Beckenbodens und der Schließmuskeln alleine mit gymnastischen Übungen zu kräftigen. Der innere Schließmuskel besteht aus glatter Muskulatur und ist willkürlichen Übungen nicht zugänglich. Aber auch die quergestreiften Muskelanteile des Beckenbodens und des äußeren Schließmuskels bestehen zu etwa 75 % aus langsamen Muskelfasern, die mit gymnastischen Übungen nur schwer zu erreichen sind.

Bewegungsübungen kräftigen vor allem die schnelleren Muskelfasertypen, so dass es Sinn macht, die glatten und langsamen Muskelanteile mit Strom zu stimulieren.

Hierfür stehen seit neuerer Zeit Geräte mit einer mittelfrequenten Technik zur Verfügung. Diese stimulieren vor allem die glatten und langsamen Muskelfasern mit Strom. Die Wirkung entspricht einer natürlichen Beanspruchung der Muskelfasern und ist nicht schmerzhaft. Diese sogenannte "Biofeedback-Therapie" werden in der Darmklinik Exter durchgeführt.

Erst wenn konservative Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg zeigen, kommen eventuell operative Therapien zur Anwendung:

  • Sakralnervenstimulation
  • Schließmuskelrekonstruktion
  • Schließmuskelersatzverfahren

Je nach Krankheitssituation wird für jeden Betroffenen eine individuelle Behandlungstherapie entwickelt.

Nutzen Sie unsere Kompetenz und Erfahrungen. Wir helfen Ihnen gern!



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