Darmklinik Exter

TAGESKLINIK FÜR INTEGRATIVE MEDIZIN
 

Haemorrhoidalleiden

(Haemorrhoiden, Hämorrhoiden, Hämorriden)

Was sind Haemorrhoiden?

Hämorrhoiden sind knotig vergrößerte, schwammartige Blutgefäße, die sich direkt oberhalb des Analkanals unter den letzten Zentimetern der Mastdarmschleimhaut befinden.

Während der Analbereich und Analkanal sehr schmerzempfindlich sind, haben die Hämorrhoiden keine Nerven. In der Kontinenzphase sind sie prall mit Blut gefüllt und schließen damit den After dicht ab. So können weder Winde noch durchfallartiger Stuhl ungewollt entweichen. Wenn die Hämorrhoiden Beschwerden verursachen, spricht man vom Hämorrhoidalleiden. Das ist meist mit einer Größenzunahme der Hämorrhoiden verbunden.

Man unterscheidet:

  • Hämorrhoiden I. Grades, die im Analkanal knotig vergrößert sind.
  • Hämorrhoiden II. Grades sind so groß, dass sie beim Stuhlgang nach außen gepresst werden, sich anschließend aber spontan zurückziehen.
  • Hämorrhoiden III. Grades können sich ebenfalls beim Stuhlgang oder körperlicher Arbeit aus dem After herausdrücken, gehen aber von allein nicht wieder zurück. Das muss durch Druck von außen mit der Hand geschehen.
  • Hämorrhoiden IV. Grades sind prolabierte Hämorrhoiden, die sich nicht mehr zurückdrücken lassen.

Beschwerden:

  • Blut am Stuhl, am Toilettenpapier oder in der Wäsche
  • Jucken, Nässen, Schmieren
  • Fremdkörpergefühl
  • Gefühl einer unvollständigen Entleerung
  • Druckschmerz
  • Vorfallende Knoten beim Stuhlgang

Wie entsteht ein Haemorrhoidalleiden?

Es entsteht durch:

  • Chronische Verstopfung
  • Harten Stuhl
  • Langes Pressen

ebenso bei:

  • durchfallartigem Stuhl
  • Abführmittelgebrauch

sowie:

  • Übergewicht
  • Sitzende Lebensweise und Bewegungsmangel
  • Schwangerschaft
  • Veranlagung, Bindegewebsschwäche


< zurück zu Krankheitsbilder