Darmklinik Exter

TAGESKLINIK FÜR INTEGRATIVE MEDIZIN
 

Analrand-Thrombose (Perianale Thrombose)

Was ist eine Analrand-Thrombose?

Ein plötzlich auftretender, schmerzhafter Knoten am Analrand. Solche Knoten können Taubeneiergröße erreichen und zu mehreren auftreten. Es handelt sich dabei nicht um eine Erkrankung der Haemorrhoiden. Selbst wenn stark vergrößerte Haemorrhoiden vorliegen, die sich aus dem After herausdrücken, sind dies keine Analrand-Thrombosen.

Die Analrand-Thrombosen sind Blutgerinnsel in den Analrandvenen. Im Gegensatz zu anderen Thrombosen, etwa an den Beinen, sind sie nicht lebensgefährlich. Manche Menschen haben gehäuft mit solchen Thrombosen zu tun, ohne dass man genau sagen kann, welche Ursache vorliegt. Manchmal findet man krankhafte Veränderungen am Analkanal, wie z. B. hypertrophierte Analpapillen, entzündete Analkrypten, Narben u. a., die als mögliche Ursache für das Auftreten der Analrand-Thrombosen in Frage kommen.

Beschwerden:

Mit dem Auftreten der Thrombosen stellt sich sofort ein unterschiedlich starker Dauerschmerz ein. Dieser ist nicht vom Stuhlgang abhängig und kann unbehandelt acht bis vierzehn Tage lang bestehen bleiben. Dann lassen die Schmerzen allmählich nach, und der Knoten verschwindet meist vollkommen. Manchmal kann er auch platzen, so dass es zu Blutungen kommt und die Schmerzen damit schlagartig nachlassen.

Wie entsteht eine Analrand-Thrombose?

Überwiegend durch:

  • Veranlagung
  • Pressen bei hartem Stuhl
  • Schweres Heben
  • Druck von außen (z. B. längeres Fahrradfahren)
  • Schwangerschaft
  • Durchfall
  • Konzentrierte Alkoholika oder sehr scharf gewürzte Speisen



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