Darmklinik Exter

TAGESKLINIK FÜR INTEGRATIVE MEDIZIN
 

Analekzeme

Was ist ein Analekzem?

Eine entzündliche Hautveränderung im Bereich des Afters. Pilze und Bakterien können mitbeteiligt sein. Die Haut zeigt eine Rötung mit eventuellen Schrunden und kleinen, nässenden Wunden. Solche Veränderungen sind oft am stärksten in der Gesäßfurche ausgeprägt.

Dort wird die Haut am wenigsten belüftet und ist besonders bei übergewichtigen Menschen mit einem tiefliegenden, trichterförmigen After meist eine sehr empfindliche Stelle. Im Sommer, wenn man stark schwitzt, klingen die Beschwerden oft überhaupt nicht mehr ab. Dann stellen sich leicht chronische Hautveränderungen ein und lassen - auch bei einer noch so guten Behandlung und sorgfältigen Pflege - eine ständige Überempfindlichkeit zurück.

Beschwerden:

  • Jucken, nachts verstärkt
  • Brennen
  • Nässen, Schmieren
  • Blutspuren am Papier und in der Wäsche

Wie entsteht ein Analekzem?

Die häufigsten Ursachen für das Auftreten eines Analekzems sind:

  • Falsche Analhygiene (z. B. Feuchttücher)
  • Schließmuskelschwäche
  • Zu weicher und breiiger Stuhl
  • Haemorrhoiden
  • Analfistel
  • Afterriss
  • Marisken (Hautfalten)
  • Feigwarzen

Manchmal liegt auch eine Überempfindlichkeit auf bestimmte Substanzen wie Salben, Intimsprays, Seifen, Wäsche u. a. vor. Darüber hinaus haben viele Menschen eine sehr empfindliche Haut, die sich schon bei dem ersten durchfallartigen Stuhl oder Schwitzen entzündllich verändert und zu Beschwerden führt. Das ist meist bei blonden oder rothaarigen Menschen der Fall.


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