Darmklinik Exter

TAGESKLINIK FÜR INTEGRATIVE MEDIZIN
 

Teilkoloskopie (TC / Enddarmspiegelung)

"Bei allen Erkrankungen gilt der Grundsatz:
Je früher sie erkannt werden, umso besser sind sie zu behandeln und zu heilen."

Zur Spiegelung wird ein biegsames optisches Instrument (das Endoskop) vom After aus bis etwa zur Mitte des Dickdarms vorgeschoben.

Indikationen

Befundkontrolle im Enddarm und unterem Dickdarm

Kontraindikationen

  • Gerinnungsstörungen und kardiopulmonale Erkrankungen schränken die Durchführung ein.
  • Darmverschluss
  • Akute Divertikulitis, Peritonitis.
  • Vorausgegangene Barium-Kontrast-Untersuchung oder Magendarmpassage mit Gastrografin.
  • Unzureichende Reinigung des Darms.

Untersuchung / Verfahren / Wirkung

  • Im Enddarm und unteren Dickdarm finden sich die meisten gut- und bösartigen Darmerkrankungen.
  • Die Ursache einer analen Blutung kann durch diese Untersuchung eingegrenzt werden.
  • Der Verlauf chronischer Dickdarmentzündungen lässt sich überwachen. Ferner lassen sich Nachkontrollen nach erfolgter Polypenabtragung durchführen.
  • Die Untersuchung wird mit den oben beschriebenen Koloskopen durchgeführt.
  • Es ist keine Sedierung erforderlich. Falls doch gewünscht, sollte der Patient nicht mehr selbst am Straßenverkehr teilnehmen.
  • Während der Untersuchung können neben dem Betrachten des Enddarms und unteren Dickdarms kleine Gewebeproben (nicht größer als ein Stecknadelkopf) für eine Untersuchung unter dem Mikroskop entnommen werden.
  • Über den Untersuchungsbefund wird der Patient nach etwa 8 Tagen informiert.
  • Auf diese Weise lassen sich Entzündungen nachweisen und Aussagen über gutartige und bösartige Tumore machen.
  • Sollte der Arzt Darmpolypen finden, kann er diese meist sofort bei der Untersuchung abtragen.
  • Diese kleinen Eingriffe sind schmerzlos.
  • Neben den meist gutartigen Polypen, die entfernt werden sollten, da sie sich zu  Darmkrebs entwickeln können, lassen sich auch bösartige Gewächse frühzeitig erkennen und mit guten Chancen behandeln.

Nebenwirkungen

  • Die Teildarmspiegelung ist eine häufig durchgeführte Untersuchung mit sehr geringem Risiko.
  • Komplikationen können allerdings nicht ganz ausgeschlossen werden.
  • Bei der Teildarmspiegelung und der Polypenabtragung kann es selten zu Nachblutungen und Darmwandverletzungen kommen, die eine Operation am Darm mit stationärer Behandlung erfordern.
  • Direkt nach der Untersuchung können Bauchschmerzen und Blähbauch auftreten.

Bitte beachten!

  • Ist ein Polyp abgetragen worden, sollten unbedingt am gleichen Tag körperliche Anstrengung und starkes Pressen vermieden werden.
  • Falls eine Sedierung gewünscht wird, darf der Patient nicht mehr selbst am Straßenverkehr teilnehmen, da er danach nicht fahrtüchtig ist. Eine Begleitperson ist erforderlich.

Vorbereitung

  • Es ist keine besondere Vorbereitung notwendig.
  • Vor der Untersuchung erhält der Patient einen Einlauf.
  • Der Patient sollte versuchen, die Flüssigkeit etwa 10 Minuten zu halten, bevor er auf die Toilette geht und den Darm reinigt.

Untersuchungsdauer

  • Arztgespräch
  • Einlauf = 15 Minuten
  • Behandlung = 10 Minuten
  • Arztgespräch nach der Untersuchung
  • Gesamt = 1 Stunde

Kombination möglich mit

  • Sonographie
  • Gastroskopie
  • Proktologischer Untersuchung


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