Darmklinik Exter

TAGESKLINIK FÜR INTEGRATIVE MEDIZIN
 

Sonographie (Ultraschall) des Abdomens

"Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes"

"Abdomen" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "Bauch"

Das Prinzip der Abdomen-Sonographie ist das gleiche wie bei jeder anderen sonographischen Untersuchung. Ein Schallkopf sendet Schallwellen aus. Sie werden durch das Gewebe im Bauchraum verändert und dann vom Schallkopf wieder empfangen. Mit Hilfe eines Verstärkers lassen sich diese Wellen bearbeiten und auf einem Bildschirm darstellen.

Indikationen

  • Klärung, Diagnostik und Ausschluss von Erkankungen des Bauchraumes
  • Akutes Abdomen (= akute Bauchschmerzen, die vor allem mit einer Abwehrspannung des Bauches einhergehen)
  • Lebererkrankungen wie Hepatitis (Leberentzündung) oder Leberzirrhose
  • Erkrankungen des Gallensystems wie Cholezystitis (Gallenblasenentzündung) oder Cholestase (Gallenstau), Gallensteine
  • Erkrankungen des blutbildenden Systems wie Leukämie (Blutkrebs)
  • Veränderungen der Bauchspeicheldrüse wie Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung) oder Bauchspeicheldrüsenkrebs
  • Erkrankungen der Nieren wie Pyelonephritis (Nierenbeckenentzündung) oder Harnaufstau in die Nieren
  • Erkrankungen der Harnblase wie Harnblasensteine oder Restharnbildung
  • Erkrankungen der Geschlechtsorgane
  • Erkrankungen der Blutgefäße wie Arteriosklerose (Arterienverkalkung) oder Aneurysma-Bildung (Aussackung der Gefäßwand)

Kontraindikationen

Keine

Untersuchung / Verfahren / Wirkung

  • Bei vielen Erkrankungen die erste Wahl, da sie nicht belastend und schnell durchzuführen ist.
  • gefahrlos, nicht schädlich
  • leicht und schonend
  • von großer Aussagekraft
  • Der Patient liegt bei der Untersuchung auf dem Rücken.
  • Auf die Bauchdecke und den Schallkopf wird ein Gel aufgetragen, damit die Ultraschallwellen gut bis in den Bauchraum vordringen können.
  • Durch Bewegung und unterschiedliche Abwinkelung des Schallkopfes auf der Haut kann der Arzt Organe und Strukturen im Bauchraum aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten.
  • Z. T.  werden während der Untersuchung Bilder ausgedruckt, um sie in den medizinischen Daten des Patienten zu archivieren.
  • Dargestellt werden:
  1. Leber: Nachweis von Vergrößerungen, Strukturveränderungen (infolge Verfettung, chronischer Entzündung, Infektionen etc.), Veränderungen des Blutflusses oder Raumforderungen
  2. Gallenblase/-wege: Nachweis von Gallenblasensteine, Wandveränderungen, Abflussbehinderungen
  3. Milz / Lymphknoten: Nachweis von Vergrößerungen, Strukturveränderungen
  4. Bauchspeicheldrüse (Pankreas): Nachweis von Größen- und Strukturveränderungen (infolge von Entzündungen), Verkalkungen oder Raumforderungen
  5. Nieren: Nachweis von Nierenzysten, Nierensteinen, Nierenraumforderungen, Erweiterung des Nierenkelchsystems durch Harnstau
  6. Harnblase / Prostata: Nachweis von Harnblasensteinen, Veränderungen der Harnblasenwand, Restharn und Prostataerkrankungen können nachgewiesen werden
  7. Magen/Darm
  8. Abdomenvenen und -arterien (Gefäße)

Zur Klärung des Krankheitsbildes sind eventuell weitergehende Untersuchungen notwendig, wie z. B. eine Gastroskopie, eine Koloskopie, eine Computertomographie (CT) etc.

Nebenwirkungen

  • Komplikationen oder Nebenwirkungen sind nicht bekannt

Vorbereitung

  • Keine Vorbereitung notwendig

Untersuchungsdauer

  • 30 Minuten

Kombination möglich mit

  • z. B. Hoher Koloskopie, Gastroskopie, Teilkoloskopie etc.


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