Darmklinik Exter

TAGESKLINIK FÜR INTEGRATIVE MEDIZIN
 

Reizdarm

Was ist ein Reizdarm?

Die Symptome des Reizdarmsyndroms gehören zu den häufigsten Gesundheitsstörungen in der Bevölkerung. Ein großer Teil der Bevölkerung leidet unter starken chronischen Beschwerden, die die Lebensqualität beeinträchtigen und das Wohlbefinden negativ beeinflussen.

Typische und quälende Beschwerden sind:

  • Blähbauch/-neigung
  • Leibschmerzen oder andere Beschwerden, oft in Beziehung zur Stuhlentleerung (meist Erleichterung durch Stuhlentleerung)
  • Stuhlkonsistenz wechselhaft (von hart bis breiig)
  • Durchfall oder Verstopfung
  • Gefühl der inkompletten Darmentleerung
  • meist Beschwerdefreiheit während der Nacht

Es ist zu berücksichtigen, dass viele Patienten mit organischen Darmerkrankungen, wie z. B. Divertikelkrankheit, Lactoseintoleranz, gleichzeitig an einem Reizdarmsyndrom leiden können.

Wie entsteht ein Reizdarm?

Die Ursachen und Krankheitsmechanismen des Reizdarms sind bisher noch nicht eindeutig geklärt. Nach der derzeitigen Datenlage kommt jedoch dem Zusammenspiel aus Überempfindlichkeit der Darmschleimhaut und gestörter Beweglichkeit des Darms sowie Schleimhautirritationen (vermehrte Durchlässigkeit und Störung der Darmflora) eine bedeutende Rolle zu.

Typischerweise lassen sich in den routinemäßig verfügbaren Untersuchungsverfahren wie Darmspiegelung, Magenspiegelung etc. keine organischen Veränderungen nachweisen, die die Beschwerden erklären könnten.

Weil organische Ursachen nicht der Grund sind, ist es unsere Aufgabe, in Erfahrung zu bringen, auf was und warum Magen und Darm empfindlich und übermäßig reagieren. Auslösende Faktoren können sein:

  • Magen-Darmerkrankungen, insbesondere Infektionen
  • Ernährungsweise (ballaststoffarme, zuckerhaltige Ernährung)
  • Medikamente, zum Beispiel nach Antibiose
  • Abführmittelmissbrauch
  • Stress, Ärger



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