Darmklinik Exter

TAGESKLINIK FÜR INTEGRATIVE MEDIZIN
 

Darmkrebs

Was ist Darmkrebs?

Beim Darmkrebs handelt es sich um eine bösartige Geschwulstbildung, die unbehandelt zum Tode führt.

Allein in Deutschland erkranken jährlich mehr als 69.000 Menschen an Darmkrebs. Etwa alle 20 Minuten stirbt ein Mensch in Deutschland an Darmkrebs - insgesamt 27.000 Menschen pro Jahr. Damit gehört er zu den häufigsten Krebsarten.

Oft wird er zu spät erkannt, so dass eine Heilung trotz Operationen oder anderer Behandlungsmaßnahmen nicht mehr möglich ist. Am häufigsten tritt der Darmkrebs in den letzten 50 Zentimetern des Dickdarms - und dort besonders im Enddarm - auf.

Beschwerden

Anfangs:

  • Veränderte Stuhlfestigkeit und -häufigkeit
  • Wechsel von Durchfall und Verstopfung
  • Unregelmäßig Blut und Schleim beim Stuhlgang
  • Gefühl einer unvollständigen Stuhlentleerung

Später:

  • Leistungsminderung/Müdigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Gewichtsabnahme
  • Leibschmerzen

Weitere Merkmale:

  • Nässen
  • Schmieren
  • Unkontrollierter Abgang von Stuhl und Winden

Wie entsteht Darmkrebs?

Gutartige Dickdarmpolypen sind fast immer der Auslöser für Darmkrebs. Etwa 90% der Darmkrebserkrankungen entstehen dadurch, dass diese Polypen entarten, ihre Zellen also zu Krebszellen umgewandelt werden.

Bestimmte Faktoren begünstigen das Vorkommen von Darmkrebs. So ist die genetische Veranlagung einer der größten Risikofaktoren. Für die erstgradig Verwandten (Eltern, Geschwister, Kinder) von Darmkrebspatienten ist das Risiko verdoppelt, an Darmkrebs zu erkranken. Sind mehr als ein erstgradiger Verwandter oder ein erstgradiger Verwandter unter 45 Jahren an Darmkrebs erkrankt, verdrei- bis vervierfacht sich das Darmkrebsrisiko.

Weitere Risikofaktoren sind eine ballaststoffarme, fettreiche und fleischreiche Ernährung, Übergewicht, Bewegungsmangel, sowie langjähriges Rauchen und hoher Alkoholkonsum.

Ebenfalls können langjährig bestehende chronisch entzündliche Darmerkrankungen (z. B. Colitis ulcerosa) das Risiko erhöhen.

Neben den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen gehören Diabetis mellitus, Brustkrebs, Gebärmutterkrebs und Eierstockkrebs zu den Risikoerkrankungen für die Darmkrebsentstehung.

In seltenen Fällen ist eine Veränderung im Erbgut, die das Entstehen von Darmkrebszellen begünstigt, bereits bei der Geburt vorhanden.



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Zusätzliche Informationen unter www.darmkrebs.de